
DIEPERSDORF – Am 02.April fand im Gerätehaus in Diepersdorf die schriftliche und praktische Prüfung zum Truppmannlehrgang im Diensbezirk 3 statt. Innerhalb von 4 Wochen wurden die zukünftigen Truppfrauen/ und -männer praktisch und theoretisch geschult.
Die 23 Teilnehmer aus den Feuerwehren Diepersdorf, Gersdorf, Leinburg, Oberhaidelbach, Weißenbrunn, Pfeifferhütte, Pühlheim, Rieden und aus Rummelsberg Karin Langguth, Sandra Haubner und Jan Knauer mussten 50 Fragen in einem Fragebogen beantworten. Nach der theoretischen Prüfung musste jeder Teilnehmer sein erlerntes Wissen auch praktisch vorführen.
Neben den Ausbildern waren auch Kreisbrandmeister(KBM) Georg Buchner sowie Kreisbrandinspektor(KBI) Peter Schlerf anwesend. KBM Buchner bedankte sich bei allen Beteiligten für die Teilnahme am Lehrgang und konnte stolz verkünden, dass alle Teilnehmer die Prüfung erfolgreich bestanden hatten, sieben sogar fehlerfrei. KBI Schlerf gratulierte allen und unterstrich die Wichtigkeit des Feuerwehrgrundlehrganges der Voraussetzung für alle weiteren Lehrgänge im Feuerwehrdienst. Lehrgangsleiter Georg Buchner wünschte den Absolventen viel Erfolg und bedankte sich bei allen Ausbildern für die aufgebrachte Zeit.
Als abrundenden Abschluss gab es für alle Anwesenden noch ein kaltes Buffet in Form von belegten Brötchen.
Unter der Koordination von Lehrgangsleiter Christian Lankes aus Feucht stand im März 2007 wieder ein Truppführerlehrgang auf dem Programm. 24 Teilnehmer aus zehn Feuerwehren darunter Andreas Dünisch, Jörg Lindner und Evelyn Walter der Rummelsberger Feuerwehr wurden in zahlreichen Ausbildungsstunden auf ihre zukünftige Tätigkeit als Führungskraft eines Trupps vorbereitet.
Seit vielen Jahren führen die Feuerwehren der Gemeinden Feucht, Schwarzenbruck und Winkelhaid im Rahmen einer Ausbildungsgemeinschaft Truppmann- und Truppführerlehrgänge auf Standortebene gemeinsam durch. Jede Feuerwehr ist dabei für mehrere Themen zuständig und organisiert die Ausbildung in ihrem Bereich selbstständig. Die Lehrgangsteilnehmer können dadurch das Arbeiten, die Möglichkeiten und die Kameraden der Nachbarwehren näher kennenlernen. Ein Konzept, dass sich über die letzten Jahre hinweg als durchwegs positiv erwiesen hat und auch bei den Teilnehmern stets gut ankommt.
Besonderer Wert wurde dabei auf die Umsetzung der neuen FwDV 3 gelegt, die ab sofort den „selbstständigen Trupp“ beinhaltet. Hierbei ist es möglich, dass drei Feuerwehrleute unabhängig an einem Einsatzgeschehen eingesetzt werden und dann teilweise mit ihrem Gerät und ihrem Fahrzeug auf sich alleine gestellt sind.
Im Rahmen der Ausbildung lernten die jungen Feuerwehrler daher in praktischen und theoretischen Unterrichten die Tätigkeiten eines Truppführers im Lösch- bzw. THL-Einsatz, wobei der Umgang mit den verschiedensten Gerätschaften genauso auf dem Programm stand, wie die theoretischen Grundlagen der Feuerwehren und die gesetzlichen Hintergründe.Im Vergleich zur Truppmannausbildung wurde jedoch verstärkt auf die Einsatztaktik eingegangen. So lernten die Teilnehmer, Situationen einzuschätzen, Gefahren zu erkennen, richtige Maßnahmen und Entscheidungen zu treffen und als Verbindungsglied zwischen Trupp und Gruppenführer zu agieren. Hierfür wurden sie immer wieder vor klassische Einsatzbeispiele gestellt, die sie selbstständig zu bewältigen und zu beurteilen hatten. So manches Fallbeispiel endete für den Trupp bei der Übungsbesprechung mit einer klassischen „Aha!“-Erkenntnis.


Zum Lehrgangsabschluss mussten die Teilnehmer ihre erlernten Kenntnisse bei der theoretischen und praktischen Prüfung unter Beweis stellen.
Den Abschluss des Lehrgangs bildeten eine theoretische und eine praktische Prüfung. Alle Teilnehmer bestanden beide Prüfungsteile problemlos, und so konnten Kreisbrandinspektor Peter Schlerf und Lehrgangsleiter Christian Lankes am Ende allen Teilnehmern ihr Zeugnis überreichen.
KBI Schlerf dankte den jungen Kameraden für die Teilnahme an diesem zeit- und arbeitsaufwändigen Lehrgang und wies darauf hin, dass das erlernte Wissen nun am eigenen Standort ausgebaut und vertieft werden müsse. Er betonte nochmals, dass die jungen Feuerwehrleute ab jetzt nicht nur Verantwortung für sich selbst sondern auch für das ihnen anvertraute Personal und Gerät zu tragen haben.
Christian Lankes bedankte sich bei den Teilnehmern für die stets rege und aktive Mitarbeit, bei den Ausbildern der einzelnen Feuerwehren für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschte allen, dass man sich auf der einen oder anderen Übung bzw. Lehrgang bald einmal wieder sehe.Folgende Kameraden nahmen am Lehrgang teil:
| Altdorf | Michael Hirschmann, Christopher Sack |
| Altenthann | Markus Bogner, Verena Schmaußer, Kristina Wolff |
| Feucht | Martin Buckel, Sven Burger, Christian Fuchs, Alexandra Gail, Robert Schütt, Jens Söckneck |
| Lindelburg | Sandra Holzammer |
| Moosbach | Daniel Kempa, Anja Kraußer |
| Penzenhofen | Sven Munker, Sebastian Nerreter |
| Rasch | Rüdiger Hillenbrand |
| Rummelsberg | Andreas Dünisch, Jörg Lindner, Evelyn Walter |
| Schwarzenbruck | Sebastian Legat, Michael Schönfuß |
| Winkelhaid | Sebastian Schulz, Andreas Hirschmann |
ALTDORF – Im Rahmen der Winterschulung 2006/2007 wurden im Dienstbezirk 3 von den beiden Feuerwehrseelsorgern Martin Winkler, FF Feucht und Herbert Dachs, FF Schwarzenbruck die Grundlagen der „PSU für Einsatzkräfte“ (PSU = Psychosoziale Unterstützung) zur Vorbereitung auf den Peer-Kurs 1 und 2 (Helfer bei Belastungsbewältigung) an der Feuerwehrschule Geretsried geschult.
PSU für Einsatzkräfte ist im Wesentlichen als Prävention zu sehen, um die psychischen Folgen schwerer Einsätze für die Einsatzkräfte zu minimieren (was dringend geboten ist, wie Eschede gezeigt hat.)
Ziel der Schulungen ist es, im Dienstbezirk einen Pool von geschulten Einsatzkräften aufzubauen, auf die man im Schadens-, Großschadens- und K-Fall zur Psychosozialen Unterstützung der Einsatzkräfte zurückgreifen kann. Da geschulte Kräfte zur Verfügung stehen, können SbE Veranstaltungen (Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen) leichter und im Bedarf auch zeitnäher durchgeführt werden. Die Inhalte der Schulung an sieben Terminen waren:
Die Teilnehmer der Schulung kamen aus sechs verschiedenen Wehren im Dienstbezirk. Es nahmen teil:
Wie auch die letzten Jahre konnten Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen bei einem Fahrsicherheitstraining im Dienstbezirk 3 ihr Können testen. Beim ersten von insgesamt zwei Terminen waren auch von der Feuerwehr Rummelsberg drei Teams mit dabei.
Auf dem Gerätewagen waren HFF Susanne Glienke zusammen mit Alt-Kommandant Hartmut Glienke, auf der Drehleiter die zweite Frau OFF Evelyn Walter mit Walter Beer sowie OLM Martin Glienke mit Thomas Goschenhofer auf dem Löschgruppenfahrzeug zu den insgesamt fünf Stationen unterwegs.
Nachdem sich die drei Fahrzeuge auf dem Ausweichkanal bei der Übungsleitung Florian Altdorf angemeldet hatten, bekamen sie über Funk Koordinaten der Stationen übermittelt. Gut versteckt in einem Hinterhof in der Altdorfer Altstadt wurde das Fahrzeug auf sein zulässiges Gesamtgewicht gewogen und einer technischen Sichtprüfung unterzogen. Danach musste der Fahrer die Breite seines Gefährts einschätzen – je näher die Backen waren, desto mehr Punkte bekam das Team. Unterdessen füllte der Begleiter wie auch bei zwei weiteren Stationen Fragebögen aus.



In dem Industriegebiet Ochenbruck war die Zusammenarbeit von Fahrer und Begleiter gefragt: mit eingeklappten Spiegeln und eindeutigen Handzeichen musste das Team einen Parcour rückwärts bewältigen, am Ende sollte man so nah wie möglich an ein Hindernis fahren.
An dem Gemeinschaftsgerätehaus Ober-/Unterferrieden verlangten die Schiedsrichter vom Fahrer die Fahrzeuglänge selbst einzuschätzen und vergaben auch dort Punkte.
Auf dem neugebautem “Industriepark an der A6″ in Unterwellitzleiten wurde das Wissen des Maschinisten unter Beweis bestellt. Aus einem Unterwassertank sollte das Wasser angesaugt und wieder abgegeben werden. Das Tema der Drehleiter musste eine Lichtanlage mit dem Generator aufbauen. In der zweiten Aufgabe wollten die Schiedsrichter nun wissen, wie man ein liegengebliebenen PKW oder LKW mit dem Starterkabel richtig überbrücken musste.
Als letzte Station wurde wiederum ein Industriegebiet in Diepersdorf angefahren. Neben das Fahrzeug rückwärts durch einen Slalom zu rangieren wurde es auch auf die Funktionsfähigkeit seiner Lichtanlagen überprüft. Zu guter Letzt wurde mit dem Prüfer eine Testfahrt gemacht, bei dem das rückwärts am Berg anfahren kontrolliert wurde.
Nach gut vier Stunden konnten die drei Fahrzeuge zum Gerätehaus fahren und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.