Gegen 22.20 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Rummelsberg und Schwarzenbruck zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Eine aus Richtung Burgthann kommende, junge Fahrerin hatte bei regennasser Fahrbahn in Höhe der Fröschauer Weiher die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war auf der Gegenseite einen Hang hinabgerutscht. Dabei prallte sie mit dem Dach gegen zwei Bäume. Glücklicherweise wurden sie und ihre beiden Begleiter nur leicht verletzt und konnten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr vom Rettungsdienst aus dem Wrack befreit werden.
Die zuerst am Unglücksort eintreffenden Rummelsberger Kräfte übernahmen daher lediglich die Komplettsperrung der Straße aus Richtung Burgthann, während die Schwarzenbrucker Feuerwehrleute die Ausleuchtung der Unfallstelle, sowie die Sperrung aus Rummelsberger Richtung übernahmen.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden, es musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Einsatz konnte um Mitternacht beendet werden.
Bei einem Wendemanöver platzte einer Kehrmaschine auf der Staatsstraße 2401 bei der Fröschau ein Ölschlauch ab. Dadurch wurden beide Richtungsfahrbahnen erheblich mit Öl kontaminiert. Die Rummelsberger Feuerwehr wurde gegen 14.30 Uhr alarmiert und rückte mit Gerätewagen, Löschfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug an.
Nachdem die Straße jeweils einspurig gesperrt war, konnte mit der Reinigung begonnen werden, indem das Öl mittels Ölbinder abgebunden und aufgekehrt wurde. Die große Menge des Öls machte ein mehrmaliges Abbinden notwendig, weshalb der Einsatz erst nach knapp drei Stunden beendet werden konnte.
Die Leitstelle veranlasste außerdem das Anrücken des Straßendienstes, welcher eine Geschwindigkeitsbeschränkung einrichtete und Warnschilder anbrachte.

Der erste Alarm zum wohl größten dokumentierten Einsatz in der Geschichte der Rummelsberger Feuerwehr ging am 12. Spetember um 4.35 Uhr morgens ein. Schon fünf Minuten später, beim Eintreffen der Feuerwehr am Brandort, war auch die Feuerwehr Moosbach (Rummelsberg gehörte damals noch zu Moosbach), weiter fünf Minuten später die Feuerwehren Schwarzenbruck, Feucht und Altdorf alarmiert. Zu dieser Zeit brannte bereits der komplette Dachstuhl, in dem 4.000 Zentner Stroh und Heu, sowie 2.400 Kubikmeter Futter gelagert waren. Mit drei B- und acht C-Rohren wurde der Brand umzingelt. Das Wasser wurde aus der nahem Schwarzach herangepumpt.



Um 6.30 Uhr konnte die Feuerwehr Feucht, die mit Schwarzenbruck die Wasserversorgung gelegt hatte, abrücken. Die Schwarzenbrucker Wehr wurde um 9 Uhr entlassen. Zwar war das Feuer schon um 5.45 Uhr “in Gewalt”, jedoch zogen sich die Nachlöscharbeiten in die Abendstunden hin.
Um 21 Uhr waren die übrigen Heu- und Strohvorräte mittels Bagger- und Räumgeräten, sowie Lastwagen einer Tiefbaufirma vom Stallboden auf eine benachbarte Wiese umgelagert worden.
Bis 23 Uhr wurde weiterhin abgelöscht, dann wurde den Einsatzkräften ein wenig Schlaf gegönnt. Um halb acht Uhr morgens wurde das Ablöschen fortgesetzt und dauerte bis zum Mittag an. In den folgenden Tagen rückte die Feuerwehr immer wieder zum Ablöschen von Glutnestern aus. Am 21. September flammten die Strohreste noch einmal auf, so dass die Feuerwehr nochmals ausrücken musste. 25 Mann löschten noch einmal sieben Stunden lang, bis das Feuer endgültig besiegt war.


